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Folge 5 - Bahnanlagen

PP AachenVideoFolge 5 - Bahnanlagen

Text zum Video:

Breit, schwer und träge! Die zwischen Tagebau und Kraftwerk pendelnden Züge wurden in der Vergangenheit mehrfach Ziel von Straftätern, die sich an die Gleise ketteten und damit eine Notbremsung der Züge provozierten. Nur durch Glück und Zufall wurde dabei noch niemand ernsthaft verletzt. Die überbreiten Züge haben aufgrund ihrer schweren Ladung extrem lange Bremswege, was Blockadeaktionen höchst gefährlich macht.

Je nach Transportmodus befindet sich die Lok am Ende des Zuges und drückt die Waggons. In diesem Fall hat der Lokführer keine Sicht auf die vor dem Zug befindliche Bahnstrecke. Niemand kann somit bei Blockade-Aktionen reagieren – schwere Unfälle sind die Folge. Die Oberleitungen der Züge führen mehrere tausend Volt Spannung und sind nicht isoliert. Provozierte Kurzschlüsse ziehen immer Lichtbögen nach sich – ein Kontakt mit Spannung führenden Teilen endet fast immer tödlich.

Selbst nach dem Abschalten sind Oberleitungen gefährlich. Aufgrund der oft kilometerlangen Leitungen liegen an den Kabeln noch hohe kapazitive Restspannungen an. Sabotage-Akte an Oberleitungen stellen eine tödliche Gefahr dar - nicht nur für den Täter – auch für Bergleute, Rettungskräfte und Polizisten, die die Situation nicht sofort erkennen können.

Die Polizei Aachen möchte, dass im Rahmen der Aktion „Ende Gelände“ niemand zu Schaden kommt. Von den Betriebseinrichtungen der Tagebaue gehen ernste Gefahren aus, die man als Betriebsfremder und Ortsunkundiger nicht einschätzen kann. Bitte bringen Sie sich und andere nicht in Gefahr – beachten Sie dringend die Betretungsverbote der Werksanlagen.

Transkription

Text zum Video:

Breit, schwer und träge! Die zwischen Tagebau und Kraftwerk pendelnden Züge wurden in der Vergangenheit mehrfach Ziel von Straftätern, die sich an die Gleise ketteten und damit eine Notbremsung der Züge provozierten. Nur durch Glück und Zufall wurde dabei noch niemand ernsthaft verletzt. Die überbreiten Züge haben aufgrund ihrer schweren Ladung extrem lange Bremswege, was Blockadeaktionen höchst gefährlich macht.

Je nach Transportmodus befindet sich die Lok am Ende des Zuges und drückt die Waggons. In diesem Fall hat der Lokführer keine Sicht auf die vor dem Zug befindliche Bahnstrecke. Niemand kann somit bei Blockade-Aktionen reagieren – schwere Unfälle sind die Folge. Die Oberleitungen der Züge führen mehrere tausend Volt Spannung und sind nicht isoliert. Provozierte Kurzschlüsse ziehen immer Lichtbögen nach sich – ein Kontakt mit Spannung führenden Teilen endet fast immer tödlich.

Selbst nach dem Abschalten sind Oberleitungen gefährlich. Aufgrund der oft kilometerlangen Leitungen liegen an den Kabeln noch hohe kapazitive Restspannungen an. Sabotage-Akte an Oberleitungen stellen eine tödliche Gefahr dar - nicht nur für den Täter – auch für Bergleute, Rettungskräfte und Polizisten, die die Situation nicht sofort erkennen können.

Die Polizei Aachen möchte, dass im Rahmen der Aktion „Ende Gelände“ niemand zu Schaden kommt. Von den Betriebseinrichtungen der Tagebaue gehen ernste Gefahren aus, die man als Betriebsfremder und Ortsunkundiger nicht einschätzen kann. Bitte bringen Sie sich und andere nicht in Gefahr – beachten Sie dringend die Betretungsverbote der Werksanlagen.