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Folge 1 - Betriebsböschungen

PP AachenVideoFolge 1 - Betriebsböschungen

Text zum Video:

40 Meter! Diese Höhe führt bei einem Absturz mindestens zu Knochenbrüchen! Es ist die Gesamthöhe einer Betriebsböschung – der Schnittkante der Baggerschaufeln. Betriebsböschungen sind praktisch vertikal und bestehen aus Lockergestein, also Sand, Kies oder Kohle. Sie können plötzlich abrutschen – besonders wenn sie bestiegen oder begangen werden.

Selbst Bergbau-Profis halten sich aufgrund der hohen Absturzgefahr und dem Risiko herabfallender Materialien nicht unmittelbar an oder gar in den Betriebsböschungen auf. Dies gilt umso mehr für Menschen, die über die Tagebaukanten in Betriebsbereiche eindringen – ob vermeintlich fachkundig oder einfach nur in der Gruppe dabei!

Schließen Sie sich Straftaten im Bereich von Tagebauen nicht an. Die Initiatoren solcher Aktionen können die Gefahren nicht einschätzen und Ihre Unversehrtheit nicht garantieren.

Die Polizei Aachen möchte, dass im Rahmen der Aktion „Ende Gelände“ niemand zu Schaden kommt. Von den Betriebseinrichtungen der Tagebaue gehen ernste Gefahren aus, die man als Betriebsfremder und Ortsunkundiger nicht einschätzen kann. Bitte bringen Sie sich und andere nicht in Gefahr – beachten Sie dringend die Betretungsverbote der Werksanlagen.