Vor 100 Tagen sind sechs Beamte der Polizeiwache Lengerich mit der neuen Radfahrbekleidung der Polizei NRW ausgestattet worden. Seitdem sind sie an einzelnen Tagen mit dem Fahrrad in den Städten Lengerich und Tecklenburg sowie in den Gemeinden Lienen und Ladbergen unterwegs. Nun ziehen sie eine positive Bilanz. Die Kollegen haben bereits zahlreiche Rückmeldungen von Bürgern erhalten. Hervorzuheben ist vor allem die Nähe zu den Menschen, die durch den Dienst auf dem Fahrrad spürbar ist.
Deutlich geringere Hürde
Die Hürde, die Polizisten direkt anzusprechen und Fragen und Anregungen an sie zu richten, ist deutlich kleiner. Durch die Radstaffel sind aber auch Maßnahmen zur Verkehrssicherheit getroffen worden. So wurden insgesamt 47 Verwarngelder erhoben und 21 Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben – etwa weil Fahrradfahrer am Lenker das Handy benutzten, oder weil Autos in Zonen mit Schrittgeschwindigkeit zu schnell fuhren. Hinzu kamen in den ersten 100 Tagen zwei Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Die Radstaffel unterstützte auch den Wachdienst bei Einsätzen wie Körperverletzungen, Verkehrsunfällen und Tiereinsätzen. Darüber hinaus begleitete sie Demonstrationen mit Bezug zur Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine.