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Safer Internet Day 2021

Safer Internet Day 2021
Safer Internet Day 2021
Am 09.02.2021 findet der diesjährige „Safer Internet Day“ statt.
Polizei Aachen Kriminalprävention/Opferschutz

Am 09.02.2021 findet der diesjährige „Safer Internet Day“ statt. Gerade in Zeiten der Pandemie gewinnt dieser Tag noch mehr an Bedeutung, da das Leben aktuell immer mehr „Online“ stattfindet. Doch im Netz drohen auch Gefahren, auf die wir hier nochmals hinweisen möchten.

„Mach dein Passwort stark“

Passwörter werden bei allen Online Plattformen benötigt; hier sollte man auf folgendes achten:

  • für jedes Konto  ein eigenes Passwort

  • nicht nur Buchstaben, sondern auch Zahlen und Sonderzeichen verwenden

  • je länger das Passwort, desto sicherer

  • Passwörter kann man sich leichter merken, wenn Passwort Sätze zur Hilfe genommen werden

 

Weitere Informationen zu diesem Thema hier

Vorsicht bei Überweisungen ins Ausland

Bei Überweisungen ins Ausland sollte man vorsichtig sein, da hier eine Rückverfolgung so gut wie unmöglich ist. Anhand der I-BAN können Sie erkennen, ob es sich um eine deutsche (beginnt mit DE) oder eine ausländische Bank (beginnt mit anderen Buchstaben) handelt. Anhand von I-BAN Prüfern im Internet können Sie feststellen, um welche Bank es sich genau handelt. Seien Sie vorsichtig und informieren Sie sich vorab.

 

Weitere Informationen zu diesem Thema hier.

 

Phishing-Emails – Überprüfen Sie den Absender

Phishing-Emails sind täuschend echt aussehende Mails zum Beispiel von Banken oder Onlineshops, bei denen man häufig aufgefordert wird, einen Button oder Link anzuklicken, um dort seine Daten zum Abgleich einzugeben.

Überprüfen Sie hierbei immer den Absender; nicht nur den angegebenen Namen, sondern auch die E-Mail Adresse von der die E-Mail versendet wurde.

Nutzen Sie ihnen bereits bekannte Wege, um mit dem Absender in Kontakt zu treten. Melden Sie sich beispielsweise bei ihrer Bankwebsite oder im Online-Shop an. Sollten Sie dort keine Aufforderung zur Dateneingabe finden, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Phishing-Mail, die Sie ignorieren sollten.

Sollten Sie Daten eingegeben haben, ändern Sie sofort die damit im Zusammenhang stehenden Passwörter!

 

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Identitätsdiebstahl – Ausweisdokumente nicht für Fremde fotografieren

Bei Online-Einkäufen sollten Sie niemals Fotos von sich oder Ihrem Ausweis an einen fremden Verkäufer schicken oder hochladen. Sollte ein Verkäufer dieses Foto als Identitätsnachweis verlangen, sollten Sie von dem Verkauf Abstand nehmen da es sich häufig um einen Betrüger handelt (siehe auch Überweisung und PayPal).

Wenn Sie merken, dass Sie einem Betrug erlegen sind, erstatten Sie sofort Anzeige und melden der Schufa den Identitätsdiebstahl. Dort wird dieser bei Ihrem Namen vermerkt und Unternehmen als Auskunft mitgeteilt, damit diese die Identität noch genauer überprüfen.

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Geldwäsche – Geben Sie Anmeldedaten fürs Online-Banking niemals weiter

Für Transaktionen auf Ihrem Konto sind Sie selbst verantwortlich und werden bei strafbaren Handlungen zur Rechenschaft gezogen. Deshalb sollten Sie bei allen Transaktionen wissen, woher das Geld kommt und wo es hin geht!

Jobangebote, bei denen Ihnen für wenig Arbeit viel Geld versprochen wird, weil Sie nur Geld auf ihr Konto überwiesen bekommen und das weitergeben müssen, klingen nicht nur zu schön um wahr zu sein sondern sind es auch. Hierbei machen Sie sich höchstwahrscheinlich strafbar, Geldwäsche betrieben zu haben.

Eine ähnliche, aktuell sehr beliebte Masche zur Geldwäsche, läuft folgendermaßen ab:

Jungen Leuten, häufig Studenten, wird ein Job von einer sehr seriös wirkenden Firma angeboten, den sie von Zuhause aus machen können. Hierfür müssen Sie allerdings ein separates Gehaltskonto anlegen und dem Arbeitgeber die Login Daten mitteilen, angeblich, damit dieser das Gehalt überweisen kann.

Mit den Login Daten wird Geldwäsche betrieben (z.B. gehackte oder gefälschte E-Bay Accounts…) wovon die Kontoinhaber nichts merken bis sie plötzlich in einem Strafverfahren beschuldigt sind, teilweise mit 20 Anzeigen und mehr.

Daher gilt: Niemand außer Ihnen darf die Login-Daten zu Ihrem Bank-Account kennen und sie sind für eine Überweisung nicht notwendig!

 

Weitere Informationen zu diesem Thema hier.

Online Bezahldienste

Bei Zahlungen mit Online-Bezahldiensten sollte man darauf achten, dass man sich im Vorfeld über die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Modalitäten des Käuferschutzes informiert.

So kann es bei Zahlungen über die Funktion „Geld an Freunde und Familie senden“ keinen Käufer/Verkäuferschutz geben. Dies wird z.B. häufig bei Online-Auktionshäusern oder Online-Kleinanzeigenportalen genutzt. Bekommt man die Ware nicht, hat man keinerlei Möglichkeiten, sein Geld zurück zu bekommen.

 

Wenn Sie weitere Fragen zum Thema Cybercrime und Gefahren im Internet haben, wenden sie sich gerne an die Dienststelle:  

Kriminalprävention und Opferschutz

Telefon:  0241-9577-34401

E-Mail:  kk-kp-o.aachen@polizei.nrw.de

 

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